Anthurien (Flamingoblumen) gehören zu den dauerblühendsten Zimmerpflanzen überhaupt. Wenn die Bedingungen stimmen, schieben sie kontinuierlich neue, farbenfrohe Hochblätter nach.
Sieben Pflegeregeln sorgen für eine üppige Dauerblüte: Lexikaentdecken
Heller, aber indirekter Standort: Anthurien benötigen viel Licht, um Blütenknospen zu bilden. Direkte Mittagssonne verbrennt jedoch die Blätter; Ideal ist ein Ost- oder Westfenster oder ein leicht schattierter Platz am Süd-Fenster.
Kalkarmes, lauwarmes Wasser: Die Erde sollte gleichmäßig feucht gehalten werden, aber niemals nass. Verwenden Sie am besten Regenwasser oder abgestandenes, kalkarmes Wasser, da Anthurien empfindlich auf Kalk reagieren.
Staunässe strikt vermeiden: Die Wurzeln
von Anthurien brauchen Sauerstoff und faulen bei Staunässe sehr schnell. Verwenden Sie Töpfe mit Ablaufloch und gießen Sie überschüssiges Wasser nach 15 Minuten aus dem Übertopf. Naturentdecken
Hohe Luftfeuchtigkeit schaffen: Als Tropenpflanze liebt die Anthurie eine Luftfeuchtigkeit von 60 % oder mehr. Besprühen Sie die Blätter (nicht die Blüten!) regelmäßig mit feinem Sprühnebel oder stellen Sie den Topf auf einen Untersetzer mit feuchtem Blähton.
Regelmäßig, aber mäßig düngen: Von Frühjahr bis Herbst alle zwei Wochen schwach dosierten Flüssigdünger (am besten spezielle Dünger für Blühpflanzen oder Orchideen in halber Konzentration) ins Gießwasser
geben.
Luftdurchlässiges Substrat nutzen: Normale Blumenerde verdichtet oft zu stark. Perfekt ist eine lockere Mischung aus Universalerde, Orchideensubstrat (Rinde) und etwas Perlit oder Blähton.
Verblühtes & Staub entfernen: Schneiden Sie verblühte Stängel möglichst weit unten am Ansatz mit einer scharfen, sauberen Schere ab. Wischen Sie außerdem regelmäßig den Staub von den Blättern, damit die Pflanze eine optimale Photosynthese betreiben kann.






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